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Das Jahr 2007

Bericht des Stiftungsratspräsidenten

Auf der Forschungsebene war 2007 ein erfolgreiches Jahr. Wiederum flossen rund 1,2 Millio­nen Franken in gute Projekte, und im Herbst erhielt die Stiftung die Rekordzahl von 37 neuen Anträgen. Die Suche nach Spenden erwies sich aber erneut als schwierig. Die Stiftung erlitt deshalb 2007 einen Verlust von fast einer Million. Im laufenden Jahr ist eine Spendenaktion geplant. Die Geschäfts­stelle steht neu unter der Leitung von Frau Béatrice Brunner. Nachstehend der leicht gekürzte offizielle Jahresbericht:

Prof. Dr. Ernst Buschor, Präsident des IFP-Stiftungsrates

Im laufenden Jahr wurde die Stiftungsreform abgeschlossen, die im Wesentlichen durch die Änderung des Stiftungsrechts bedingt war (Eintrag der Stiftungsräte ins Handelsregister). Neu ist das Patronatskomitee, das durch den Übertritt der aus dem Stiftungsrat ausscheidenden Mitglieder entstanden ist.

Umkämpfter Spendenmarkt

Wie bereits im letzten Jahr erwähnt wurde, erwies sich die Sammlung der Spenden­gelder wiederum als schwierig. Verschiedentlich wurde auf die Kumulation von Bil­dungs- und Forschungsjubiläen in Zürich hingewiesen. Es ist daher angezeigt, die räumliche Basis zu verbreitern. Deshalb ist geplant, die Daten der Handelsregister (Stiftungen usw.) systematisch auszuweiten und eine Sammelaktion durchzuführen.

Jahresrechnung

Die Aufwendungen für die Projektfinanzierungen betragen mit Fr. 1’200’713 wie­derum deutlich über eine Million Franken. Zusammen mit den Ausgaben für die forschungsbezogene Administration und die Geschäftsstelle sowie zwei Nummern der Informationsschrift „regeneration“ beläuft sich der gesamte Aufwand auf Fr. 1’436’454. Demgegenüber stehen Einnahmen von Fr. 524’465.44, die sich aus Spendeneinnahmen und Wertschriftenerfolg zusammensetzen. Die Spenden liegen Fr. 130’000, die Wertschriftenerträge Fr. 200’000 unter dem Budget. Vor allem diese beiden Faktoren hatten zur Folge, dass der Ausgabenüberschuss nun Fr. 911’989 beträgt statt wie budgetiert Fr. 556’713.

Forschungsrat

Nach der Ausschreibung im Sommer 2006 sind in der IFP-Geschäftsstelle 18 Gesuche eingegangen. Je zwei Forschungsräte haben eine Projekteingabe beurteilt und bewer­tet. An der IFP/IRP-Forschungsratssitzung vom 20. Februar 2007 wurden die einzel­nen Anträge vom ganzen Gremium besprochen. Der Forschungsrat empfahl 10 ge­prüfte Projekte zur Unterstützung durch die Stiftungen von Zürich und Genf. Die IFP und IRP teilen sich die Finanzierung je zur Hälfte auf.

Auch 2007 war die Zusammenarbeit mit unserer Schwesterstiftung in Genf ausge­zeichnet, wovon beide Seiten profitieren. Gemäss Stiftungsratsbeschluss wurden im Sommer 2007 wiederum Ausschreibun­gen für Projekteingaben in den Fachzeitschriften „Nature Neuroscience“, „Trends in Neuroscience“ und „Spinal Cord“ sowie auf unserer Homepage im Internet publiziert. Bis Ende Oktober 2007 sind 37 Unterstützungsgesuche von Forschern aus dem In- und Ausland eingereicht worden. Diese Anzahl bedeutet den Rekord seit der Stiftungsgrün­dung vor 16 Jahren.

Stiftungsrat

Die jährliche Sitzung des Stiftungsrates fand am 22. Mai 2007 in Zürich statt. Die an­wesenden Stiftungsräte genehmigten den Jahresbericht und die Jahresrechnung. Es wurde beschlossen, den bisher grossen Stiftungsrat von 18 Mitgliedern auf deren 7 zu verkleinern und daneben ein Patronatskomitee zu gründen. Gemäss dem neuen Stiftungsrecht wurden die 7 Stiftungsräte ins Handelsregister des Kantons Zürich ein­getragen. Im Patronatskomitee befinden sich 9 Personen. Zwei langjährige Mitglieder gaben ihren Rücktritt aus dem Stiftungsrat bekannt: Dr. Peter Spälti und Dr. Claudia Wenger. Prof. Buschor verdankte ihren wertvollen Einsatz für die IFP.

Geschäftsstelle

Anlässlich der Stiftungsratssitzung wurde die langjährige Geschäftsführerin Heidi Aeschbach verabschiedet. Nach 15-jähriger Tätigkeit in der IFP beendete sie ihre Ar­beit infolge Pensionierung. Ihre Nachfolge hat im April Béatrice Brunner angetreten.

Im September 2007 wurde die neue Homepage aufgeschaltet. Sie ist bedien- und lese­freundlich, enthält einen neuen, englischen Teil und ist zu finden unter: www.ifp-zh.ch. Neu ist auch, dass Spender die Möglichkeit haben, eine Spende via Homepage elektronisch auszuführen. Überdies sind 2007 zwei neue Nummern des Informationsbulletins „regeneration“ er­schienen (Nr. 29 und 30).

Dank

Abschliessend danke ich allen Beteiligten für den geleisteten Einsatz. Ein besonderer Dank gilt Prof. Dr. Kreutzberg, der sich bereit erklärte, ein weiteres Jahr den For­schungsrat zu leiten, Frau Brunner, die initiativ das Sekretariat übernommen hat, so­wie Herrn Vischer für seine ansprechende Gestaltung der Zeitschrift „regeneration“. Unser Dank gilt auch allen Spendern, die durch Ihre Gaben die Forschung für die Pa­raplegiker ermöglichen.